normale Schrift einschaltengroße Schrift einschaltensehr große Schrift einschalten
 
Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Teilen auf Google+   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

 

HISTORIE des Brieselanger Sportvereins e.V.

 

Unser Sportverein ist hervorgegangen aus der am 01.05.1965 gegründeten Betriebssportgemeinschaft (BSG) Motor Brieselang. Erst mit der Wiedervereinigung erfolgte 1990 die Eintragung als Verein beim Amtsgericht. Vorher, zu DDR-Zeiten, war das nicht üblich. In der Wendezeit gab es die Sektionen (jetzt Abteilungen genannt) Kegeln, Tischtennis, Ringen, Judo, Handball und Volleyball. Die Abteilungen Hand- und Volleyball spalteten sich kurz darauf  ab und bildeten eigene Vereine. Ringen und Judo verlagerten sich als andere Vereine oder Vereinsteile nach Falkensee.

1993 schlossen sich die Abteilungen Kegeln der BSG Chemie Brieselang (heute Grün-Weiß Brieselang e.V.) und der Verein SG Fortschritt Brieselang der Motor-BSG an und nannten sich von nun an gemeinsam Brieselanger Sportverein e.V..

 

Das Objekt der Sportlerklause, ohne den langen Teilbereich der Kegelbahnseite, entstand ab 1976 in überwiegender Eigenleistung der Motorsportler und mit materieller Unterstützung durch ortsansässige Betriebe und den Rat des Kreises Nauen als Trainingszentrum für Ringen und als Begegnungsstätte der BSG Motor. Es wurde 1989 offiziell eröffnet unter der Leitung und Verantwortung des Sportkameraden Klaus Neubeck, dem Motor-Vereinsvorsitzenden und späteren BSV-Vorsitzenden. Er verwirklichte dieses Vorhaben, sehr oft zusammen mit seiner Frau, mit den in DDR-Zeiten bescheidenen vorhandenen Mitteln und Materialien. 

 

Es hatte zuvor bereits von 1969 bis 1986 bereits eine 4-Bahnen-Kegelbahnsportstätte in Brieselang-Süd gegeben, auf dem Gelände der heutigen Firma BRUSS, die einzig und allein durch Keglerhand errichtet worden war. Sie fiel allerdings der Devisenbeschaffung der staatlichen Organe der DDR (Investitionsvorhaben: Zahnflachriemen) zum Opfer. Hier wurde gegen eigene DDR-Gesetzgebung verstoßen, derzufolge eine Sportstätte erst abgerissen werden durfte, wenn eine neue entstanden war. Ca. 400 Brieselanger Keglerinnen und Kegler, darunter DDR-Meister, standen auf der Straße und mussten sich über viele Jahre in Nachbargemeinden (Paaren, Ketzin, Nauen und Falkensee) über Wasser halten. Nur die Kegelsportverrücktesten hielten durch.

 

Ihnen gelang, nach langem, zähem Ringen mit den Staatsorganen und mit großer Unterstützung der Trägerbetriebe der drei Sportvereine VEB Gummiwerk, VEB Gerätewerk und PGH Fortschritt, sowie in aufopferungsvoller Freizeitinitiative der Kegler und anderen Vereinssportler, ein für Brieselang zum damaligem Zeitpunkt einmaliges Meisterstück: Zum zweiten Mal innerhalb von dreißig Jahren wurde  eine Kegelbahnanlage mit Vereinsheim in Eigenregie errichtet. Kredite in Höhe von 200.000 DM wurden aufgenommen und verbaut. Viele ortsansässige Sponsoren halfen mit Geld- und Sachspenden. Wahnsinnige Kraftanstrengungen, massiven Eigenleistungen und privaten Entbehrungen in den Wirren der Wendezeit, der Bündelung der Kräfte in einem Verein sowie der  Unterstützung der Gemeinde Brieselang, unter sehr engagierter und erfolgreicher Federführung von Sportkamerad Klaus Neubeck führten zum Erfolg. Vor 20 Jahren, am 25.11.1994, fand die offizielle Eröffnungsfeier der Kegelsportanlage und der „Sportlerklause“ statt. In den Folgejahren wurden durch Vereinsmitglieder und mit partnerschaftlicher Hilfe des Brieselanger Männerchores „Harmonie 1926“  weitere Räumlichkeiten fertiggestellt, Kredite getilgt und Anschaffungen getätigt... fast alles was in diesem Gebäude existiert, gehört dem Brieselanger Sportverein.

 

Seit 20 Jahren gelingt es unserem Verein, dieses Objekt in Eigenregie zu führen und im Rahmen der möglichen Bedingungen und Gegebenheiten weiter zu gestalten. Bis Januar 2014 wurden mehr als 15.000 Stunden Eigenleistung erbracht. 

 

... wird fortgesetzt ...

 

 
Besucher: 22504
Brandenburg vernetzt